SCHWEIZER SACKPFEIFEN

Swiss bagpipes


TRITONUS - Die Andere Volksmusik

 

Luftige Backen

ein Sackpfeifer bläst

wortlose Gedichte

(Haiku des St.Galler Künstlers Ernst Bonda für Urs Klauser)

 

 


Fernsehsendung "Einstein" SF 1 vom 5.2.09: "Der Schweizer Dudelsack"

Gleiche Fernsehsendung (mit deutscher Übersetzung) auf 3Sat "nano": "Neue Dudelsäcke wie auf früheren Zeiten"

Fernsehsendung "Aeschbacher Spezial" SF 1 vom 19. 12. 2013

Zeitungsartikel St. Galler Tagblatt / Appenzeller Tagblatt

 

In meiner Werkstatt habe ich in den Jahren 1979 - 1993 verschiedenen Modelle von Schweizer Sackpfeifen rekonstruiert:

Totentanz (nach Niklaus Manuel Deutsch 1530)

Pfeiferbrunnen (Brunnenfigur Spitalgasse / Bern 1507)

Reisläufer (Federzeichnung von Urs Graf / Basel 1525)

Piva (Fresco in Kirche S. Maria in Campagna / Maggia 1528)

Miniatur Heinrich Frauenlob (fol. 399 r des Codex Manesse, Zürich , um 1300 )

Weitere Abbildungen

Klangbeispiel Schweizer Sackpfeife (Piva)

Die Sackpfeife in der Schweiz (Text)

Begriff / Definition Typologie
Bestandteile einer Sackpfeife Terminologie
Die Sackpfeife in der Schweiz Bibliographie

 

Werkstatt Urs Klauser
Pfeife drechseln
Budik

1982 erwarb das Schweizerische Landesmuseum in Zürich eine meiner Rekonstruktionen (Sackpfeife nach dem Totentanz des Niklaus Manuel) und zeigte sie seither an verschiedenen Ausstellungen. (Archiv Nr. LM 63 139)

1991 zeigte das Schweizerische Landesmuseum in Zürich an der Ausstellung "edele frouen - schoene man / Die Manessische Liederhandschrift in Zürich" meine Rekonstruktion der Sackpfeife nach der Miniatur Heinrich Frauenlobs.

1993 erwarb das Schweizerische Museum und Institut für Volksmusik und Volksmusikinstrumente in Burgdorf eine Rekonstruktionen der Sackpfeife nach dem Totentanz des Niklaus Manuel für ihre permanente Ausstellung.


Den grössten Einfluss auf mein Schaffen hatte mein "Lehrmeister", der geniale Instrumentenbauer und -erfinder

Tibor Ehlers (1917-2001)

aus Betzweiler-Wälde (Schwarzwald).

Auf Anregung des Bezirksheimatpflegers Adolf Eichenseer begann er bereits in den frühen 70er-Jahren mit der Revitalisierung des in der Oberpfalz erst vor kurzer Zeit ausgestorbenen Dudelsacks. Von den pionierhaften Instrumentenbau- und Spielkursen in Pleystein gingen wichtige Impulse in die umliegenden Länder aus.

Für mich persönlich waren die Kurse mit Tibor eine Art "Initialzündung": Ich begann, auch in der Schweiz nach Spuren dieses vergessenen Instrumentes zu forschen und mich an eigene Rekonstruktionen zu wagen.

Danke - Tibor!

Über Tibors Leben und Wirken ist kürzlich ein sehr schönes Buch erschienen:

"Leier, Gambe, Dudelsack" - Der Instrumentenbauer Tibor Ehlers

Verlag des schwäbischen Albvereins e. V., 2003 D-Balingen / www.schwaben-kultur.de / ISBN 3-920801-54-7


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Fotos: Schweizer Fernsehen SF 1 "Der Schweizer Dudelsack" (2009)