Rebec / rebec // Geige / violin



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Beat Wolf, Schaffhausen, 1979 und 1982:

Diskant- und Alt-Rebec nach der Vorlage von M.Praetorius in Syntagma Musicum II.

Das Rebec ist ein Streichinstrument, dessen birnenförmiger Korpus samt Hals und Kopf aus einem einzigen Stück Holz gefertigt ist. Es wurde im Mittelalter und in der Renaissance in verschiedener Gestalt meist dreisaitig gebaut und neben der "Gross Geigen" (Fidel) auch als "clein Geigen" bezeichnet. Im Unterschied zur Fidel ist das Rebec in Quinten gestimmt.

Da mit dem Wort "gyge" in älteren Quellen sowohl das Rebec als auch die Fidel gemeint sein könnte, lässt sich selten mit Sicherheit sagen, um welchen Typ es sich genau handelt.

Bildliche Darstellungen beweisen uns eindeutiger die Verwendung des Rebecs in der Schweiz; so z.B.im Skizzenbuch von Hans Holbein d. Ae. (1465-1524) und mehrmals in der Chronik des Luzerners Diebold Schilling (1513).

Unter den vielen Instrumenten, die H. Zwingli gespielt haben soll, wird auch das "Rabögli" genannt.

Hans Holbein d.Ä.: Skizzenblatt mit zwei Saiteninstrumenten und einem Hahn ( ©: Öffentl. Kunstsammlung Basel, Kupferstichkabinett. Inv. 1662.202, Falk Nr. 168).


Geige

Die Geige mag seit dem 18. Jh. als "abgesunkenes Kulturgut" in die Volksmusik gelangt sein. Viele Abbildungen und Berichte finden wir bei Alpstubeten im Appenzellerland.

In der Zeit um 1800 erlebte die Geige nach und nach bedeutende Veränderungen: so wurde u.a. der kurze Hals der Barockgeige verlängert und steiler gestellt, um so durch mehr Saitenspannung ein bedeutend höheres Kangvolumen zu erhalten. Noch bis ins 20. Jh. hinein wurde jedoch die Besaitung mit blanken Darmsaiten (ausser bei der tiefsten Saite) beibehalten.

Die auf unserer CD verwendete Geige aus Ungarn (unsigniert) ist schon "modernisiert", jedoch mit Darm besaitet und tiefer gestimmt.


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